Menschen. Nähe. Pflege.

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Unser Pflegeleitbild

Das von den MitarbeiterInnen entwickelte Pflegeleitbild enthält folgende wichtige Aussagen für unser Pflegeverständnis:

  • Den Menschen in seiner Würde achten.
  • Wo Not ist, helfend zu begleiten.
  • Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Ausgewertete und reflektierte Pflegemodelle.
  • Persönliche Berufs- und Lebenserfahrung der MitarbeiterInnen
  • Ethische Grundregeln
  • Pflege wird ohne Rücksicht auf Nationalität, Rasse, Glauben, Haut-farbe, Alter,Geschlecht, politische Einstellung oder den sozialen Rang ausgeübt.
Mitarbeiterteam der Sozialstation
Mitarbeiterteam der Sozialstation

 

 

Unser Pflegeverständnis bezogen auf die Pflege des hilfesuchenden

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht Beratung, Betreuung und Pflege des hilfesuchenden Menschen.  Für uns bedeutet Pflege: Kommunikation, Begleitung und Hilfe zur Selbsthilfe. Wir betrachten Pflege als Lebenshilfe und eine für die Gesellschaft notwendige Dienstleistung. Dabei respektieren und fördern wir die Selbstbestimmung und die Eigenverantwortung des Klienten. Wir respektieren die Wünsche Schwerkranker und Sterbender und ermöglichen eine würdige letzte Lebensphase in der häuslichen Umgebung.

Für uns ist Pflege eine abgrenzbare Disziplin mit eigenem Wissen und Können. Ergebnisse aus der Pflegeforschung werden, soweit sie für die ambulante Pflege relevant sind, in unser Pflegeverständnis integriert. Wir arbeiten gesundheitsfördernd durch Anleitung und Motivation. Regelmäßig werden Fallbesprechungen durchgeführt, wobei wir uns kollegial beraten und im Bedarf Fachleute hinzuziehen.

Im Sinne einer aktivierenden Pflege versuchen wir durch individuelle Beratung ein optimierendes Lebens- und Wohnumfeld des Patienten zu schaffen. Das Arbeiten nach dem Pflegeprozess ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir beachten den Wunsch der Pflegebedürftigen, von möglichst wenig Pflegepersonen und ihren zeitlichen Wünschen entsprechend betreut zu werden.

 

Unser Pflegeverständnis bezogen auf pflegende Angehörige

Wir nehmen pflegende Angehörige als Familienmitglied des Klienten wahr und in ihrer Rolle als Kooperationspartner und integrieren sie in das Pflegegeschehen. Wir erkennen den Wert der Arbeit der pflegenden Angehörigen und unterstützen sie dadurch in ihrem Selbstvertrauen. Die Anleitung und Begleitung pflegender Angehöriger, einzeln und in Gruppen, ist ein zentrales Anliegen unserer Arbeit. Wir ermutigen pflegende Angehörige zur Selbstpflege bzw. zum Recht auf Eigenaktivität. Wir vermitteln unser Fachwissen, um den pflegenden Angehörigen Sicherheit zu geben. Wir beraten und schulen pflegende Angehörige einzeln und im Rahmen eines Hauspflegeseminars in gesundheitsbewusster Körperhaltung, z.B. Kinästhetik und über Möglichkeiten der Entlastung (Kurzzeitpflege, Betreuungsgruppe, Einsatz von Zivildienstleistenden, unterstützende hauswirtschaftliche Versorgung, Hospizdienst).

 

Unser Pflegeverständnis bezogen auf die MitarbeiterInnen/KollegInnen

Fort- und Weiterbildungen werden von uns wahrgenommen, relevantes Wissen wird einheitlich umgesetzt. Die geplante Anleitung und Einarbeitung (nach Einarbeitungskonzept) von neuen MitarbeiterInnen, Auszubildenden, PraktikantInnen und Zivildienstleistenden ist uns wichtig. Als Mitglieder in unserem Team nehmen wir uns bewusst wahr und bieten uns gegenseitige Entlastung an, z.B. bezogen auf den Dienstplan.

 

Unser Pflegeverständnis bezogen auf Kooperation und Vermittlung

Die Schnittstelle Fachpflege / Laienpflege (Angehörige) ist uns sehr bewusst. Veränderungen des Pflegezustandes oder des Heilungsprozesses werden wahrgenommen und an relevante Kooperationspartner weitergegeben. Kooperation und Vermittlung mit angrenzenden therapeutischen berufen und Dienstleistungen ist für uns ein Merkmal professionellen Handelns.

 

Unser Pflegeverständnis bezogen auf Organisation und Management

Wir planen unsere Arbeit nach wirtschaftlichen Kriterien, Materialien und Hilfsmittel werden umweltbewusst und ökonomisch eingesetzt. Wir sind offen für neue fachliche und berufliche Erkenntnisse und Impulse. Wir kennen Instrumente und Methoden der internen Qualitätssicherung und setzen sie bewusst ein. Notwendige patienten- und organisationsbezogene Dokumentation werden korrekt und gewissenhaft erstellt. Als nichtkirchliche Einrichtung berücksichtigen wir die religiösen Bedürfnisse des Pflegebedürftigen.